Der Pelikan


Mutter. Hexe. Heilige.

DER PELIKAN von August Strindberg

In Strindbergs selten gespieltem Drama gerät der Familienfrieden erheblich ins Wanken. Die Kinder klagen ihre Mutter an, den mütterlichen Pflichten nicht nachgekommen zu sein. Der Vater spricht aus dem Grab. Der Sohn wittert eine Verschwörung. Ungeheuerliches kommt an den Tag.


In der Antike glaubte man, dass der Pelikan seine Jungen mit seinem eigenen Blut ernährt. Wahrscheinlich sah man deshalb in der christlichen Symbolik im Bild des blutopfernden Pelikans ein Sinnbild für den Opfertod von Jesus Christus. In seinem um 1900 entstandenen Drama greift August Strindberg diesen Mythos auf und verkehrt ihn ins Gegenteil.

Vier gestandene Frauen spielen alle Rollen in diesem Theaterprojekt um Mutterliebe und Kindesdank, in dem Gut und Böse, Wahrheit und Lüge durcheinander geraten.


Premiere: 25. 9. 2020: Kunsthaus sans titre Potsdam

Schauspiel:  Kirsten König, Gudrun Libnau, Barbara Schaffernicht, Monika Seebohm

Regie / Dramaturgie / Ausstattung: Richard Jourdant

Choreographie / Körpertraining: Sibylle Magel

Licht / Ton: Max Berthold

Bühnenbau: Sebastian Rekus

Fotografie: Alexandra Macnaughton

Spieldauer:  80 Minuten ohne Pause


Pressestimmen:

"Dem Ensemble gelingt eine spannende Version des „Pelikans“, die eine zeitgemäße Diskussion über das Muttersein anregt, ohne den Respekt vor Strindbergs Schaffen zu verlieren."

(Potsdamer Neueste Nachrichten)  PNN online, 27.9.20

 

"Das Ensemble LX macht aus Strindbergs Pelikan eine Parabel für unser eigenes Leben… Stringent und vielschichtig … eine runde Sache …"

(Märkische Allgemeine Zeitung)  MAZ-online 1.10.2020.


Publikumsstimmen:

"Habe selten über eine Theaterinszenierung so viel nachgedacht und diskutiert."

"Bin hellauf begeistert! Man kommt als Zuschauer*in nicht umhin, sich mit den Fragen, die in der Inszenierung aufgeworfen werden, auseinanderzusetzen."

"Ein sehr schönes Erlebnis!!!"

 "Kurzweilig!"

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